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Gepostet by on Nov 13, 2012 in Medien, Presse | 1 Kommentar

Von der Paywall und dem Free Content

Paywalls

Jörg Kleinschmidt pixelio.de

Als die Berliner Morgenpost und das Hamburger Abendblatt vor zwei Jahren Ihre Paywall – also Sperre für kostenlose Internetinhalte  –  einführten, bereitete dies so manchem Leser eines Artikels ein jähes Ende seiner Lesefreude. Zwar gibt es einige Möglichkeiten, diese paywall zu überwinden und Artikel trotzdem zu lesen. Aber es scheint so, als ob die Zeit unbegrenzter kostenloser Inhalte jedenfalls der großen Redaktionen dem Ende entgegen geht und klare Zonen mit free und paid content eingerichtet werden.

Paywall des Vorreiters

Die “New York Times” hat gute Erfahrungen mit ihrer “metered Paywall” gesammelt und bestätigt durch Ihre Zahlen, dass es immer mehr Abonnenten von Bezahlangeboten gibt. Das Modell der Times funktioniert so, dass jeder Leser eine bestimmte Anzahl Artikel ohne Einschränkung monatlich kostenlos lesen darf, dann aber aufgefordert wird, ein Abonnement abzuschließen. Der Leser darf also kostenlos snacken und wenn er Geschmack gefunden hat, dann hat er sogar Lust, den Hauptgang zu bezahlen. Während der Hurricane “Sandy”vor kurzem durch New York fegte, wurde die Paywall gesenkt, damit jeder Zugriff auf die Informationen bekommen konte. Doppelte so viel Leser wie sonst nutzten das Angebot.

Userfreundliche Paymodelle wichtig

Im Bereich der ganzen mobilen Online-Dienste gibt es bereits Lösungen, durch die Inhalte nicht nur optimal für das jeweilige Gerät dargestellt werden, sondern auch einfach bezahlt werden können. So beschert so manche Onlineredaktion bekannter Magazine und Zeitungen ihrer eigenen Printausgabe sinkende Umsatzzahlen. Denn für viele ist das Lesen mittels Tablet oder E-Book Reader einfach angenehmer und praktischer. User sind also bereit, zu bezahlen, wenn erstens der Inhalt stimmt und zweitens das Paymodell stimmt.

Konzerne wie Amazon oder Apple haben natürlich auch einen ureigenes Interesse, dass auf “Ihren” Geräten auch die bekannten Magazine und die großen Zeitungen gelesen werden können, insofern sind die Innovationen in diesem Bereich nachvollziehbar. Für dass www sind solche Standards aber ausgeblieben. Wie erfolgreich Paymodelle hier also werden, wird sich daran zeigen, wie userfreundlich die Bezahlmöglichkeiten ausgestaltet werden.

1 Kommentar

  1. Mittlerweile greifen ja immer mehr auf eine solche Paywall zurück, meiner Meinungen nach sicherlich nicht dass, was man vom Internet erwartet. Dennoch, ich bin sehr gespannt, welche Entwicklung das ganze noch nehmen wird.

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